Astral Doors
Suche die Tür und du wirst sie finden...
Rocktimes Interview
Nachdem die Band Astral Doors nun ihren neuen Outpoot Astralism erfolgreich unters wartende Volk gebracht haben, war das Grund genug für uns, ihnen mal mit ein paar Fragen auf den Zahn zu fühlen.
Shouter Patrik Johansson stand uns Rede und Antwort.
(Interview in english can be read here)
RockTimes: Hallo Patrik, wie geht es dir? Und was machen die Astral Doors zur Zeit?
Patrik: Hallo auch! Es ist nicht so, dass wir uns hier oben im Norden ausruhen. Wir sind mittendrin das neue Album zu promoten. Wir geben Interviews und spielen Promo-Gigs. Wir haben alle Hände voll zu tun zur Zeit. Das neue Album ist ganz oben in den schwedischen Charts und die Medien in Europa scheinen es wirklichlich zu lieben, was uns dieser Tage zu glücklichen, harten Arbeitern macht.
RockTimes: Ihr hört euch sehr nach Rainbow, Black Sabbath usw. an. Kam das automatisch, oder wolltet ihr bewusst so klingen?
Patrik: Auf dem ersten Album war es beabsichtigt, dass es wie unsere alten Helden klingen soll. Wir wollten den heutigen Kids zeigen, wie sich ein richtiges Hardrock Album anhören sollte. Der Rest ist Geschichte. "Of The Son And The Father" ist genauso gut wie die alten Klassiker. Der Nachfolger "Evil Is Forever" kam dann natürlicher zustande. Wir fühlten uns wohl mit unserem Stil und die Produktion wurde schärfer, als auf dem ersten Album.
"Evil..." war ein Schritt weg von unseren Einflüssen aus den 70'er Jahren und zeigte mehr unsere Einflüsse aus den 80'ern. Das brandneue Album ist viel mehr 'Metal' als die ersten beiden. Ich glaube wirklich, dass wir uns darauf NICHT sehr nach Rainbow/Black Sabbath/Dio anhören, wenn wir mal nur von der Musik und dem Songwriting reden. Mein Gesang ist allerdings wie immer, typisch Nils Patrik Johanssen. Purer, klassischer Hardrock Gesang im Stil von Coverdale und Dio.
RockTimes: Was den Sound betrifft, vergleichen die Leute euch mit Rainbow/Black Sabbath/Dio. Ist das eine Last, oder nehmt ihr das eher als Kompliment?
Patrik: Als Kompliment natürlich. Wir sind bereit, das Vermächtnis der besten Hardrock Bands der nächsten Generation näher zu bringen. Die Wahrheit ist doch, dass die Medien immer Vergleiche anstellen müssen, um ihren Lesern besser beschreiben zu können, wie sich eine Band anhört. In unserem Fall vergleichen sie uns mit den wahren Legenden. Wie könnte das eine Last sein?
RockTimes: Habt ihr nach den positiven Reaktionen der Presse und der Fans auf euer Debüt "Of The Son And The Father" mehr Selbstvertrauen bekommen, was das Songwriting betrifft? Wie siehst du die Entwicklung eures Materials? Habt ihr versucht es in eine bestimmte Richtung zu lenken, oder schreibt und spielt ihr einfach, was sich gerade gut anfühlt?
Patrik: Wir sind Songwriter, schlicht und ergreifend. Solange wir gute Songs schreiben, ziehen wir unser Ding durch. Und solange unsere Songs SO gut sind, gibt es keinen Grund unseren Stil zu ändern oder gar mit Experimenten anzufangen. Die Astral Doors-Fans erwarten von uns, dass wir unser Ding durchziehen und sie brauchen sich auch keine Sorgen zu machen. Die Astral Doors scheißen auf trendige Müll-Musik. Klassischer Hardrock ist unser Markenzeichen.
RockTimes: Ich erinner mich, ein Interview von dir aus dem Jahr 2003 gelesen zu haben. Damals hast du gesagt, dass du Dios neueres Material nicht magst.
Hast du sein letztes Album gehört? Und falls ja - denkst du immer noch, dass er etwas komplett anderes machen sollte?
Patrik: Ronnie James Dio ist und war auch schon immer meine absolute Nr. 1!!
Alben wie "Holy Diver", "Mob Rules" oder "Rising" werde ich in meinem Herzen tragen, so lange ich lebe. Seine neueren Sachen habe ich bisher noch gar nicht angehört, da ich auch meistens zu beschäftigt mit meiner eigenen Musik bin. Ich hoffe für ihn und seine Fans, dass sie rocken.
RockTimes: Ich habe euch auf dem 'Wacken Open Air' 2004 gesehen. Eure Show war fantastisch und ich fand, dass ihr eine der drei besten Bands wart. Die beiden anderen waren Dio und Saxon. Ihr habt 8 der 11 neuen Songs gespielt und als ihr mit "Hungry People" angefangen habt, war ich sofort überrascht, dass du nicht deinen 'growling' Gesangsstil, auch während der gesamten Show nicht, verwendet hast. Ist es einfacher clean zu singen, wenn ihr auf Tour seid?
Patrik: Danke! Ja, ich erinner mich, dass es ein tolles Konzert für uns war. Auf Konzerten mixe ich rauhen Gesang viel mehr mit dem cleanen, als ich es auf den Alben tue. Und um ehrlich zu sein: Ich glaube, dass ich live sogar besser bin als auf den Alben. Einfach weil ich mehr Facetten meiner Stimme zeigen kann. Ganz sicher ist es einfacher clean zu singen, auf der anderen Seite sticht dadurch meine powervolle Stimme aber auch stärker heraus, macht sie effektiver und dynamischer. Die Mischung ist am besten.
RockTimes: Du bist offensichtlich mit Dio, Rainbow, Black Sabbath und all den anderen klassischen Metal Bands aufgewachsen. In welche Richtung hat sich dein Geschmack in den letzten Jahren ausgebreitet? Welche Bands hörst du dir heute so an?
Patrik: Ich versuche, mehr moderne Musik zu hören. Das fällt mir allerdings nicht leicht, da ich sie nicht wirklich mag. Ich bin immer an irgendwas am arbeiten, so dass es schwierig ist, andere Musik zu konsumieren. Ich habe einfach nicht die Zeit.
RockTimes: Ich bin ein großer Fan von (der Band) Wuthering Heights. "Far From The Madding Crowd" ist eines der besten Alben, die ich je gehört habe. Deine Leistung darauf ist höchst erstaunlich. Man merkt deutlich, wieviel harte Arbeit du da reingesteckt hast. Ich erinnere mich auch, dass Erik Ravn erzählt hat, wie hart du am Gesang zu "Lament For Lorien" gearbeitet hast. Lass uns darüber ein bisschen sprechen. Kannst du uns auch etwas zum neuen Album sagen?
Patrik: Ja. "Far From The Madding Crowd" ist wirklich ein erstaunliches Album. Meine Arbeit darauf ist was ganz besonderes. Die Sache war die, dass Erik Ravn das gesamte Album zunächst ganz allein in seinem Homestudio aufgenommen hat. Er hatte alle Instrumente und den Gesang übernommen. Es ist schwer zu erklären, aber um es mal diplomatisch auszudrücken: Mit seinem Gesang hat es sich total anders angehört. Die Schwierigkeit für mich war dann, es so einzusingen, dass ich damit leben konnte. Um ehrlich zu sein: Ich hätte nie gedacht, dass ich das hinkriegen würde. Dazu kam noch, dass ich kurz zuvor Alben für Space Oddysey und Astral Doors eingesungen hatte, als es Zeit war, nach Dänemark aufzubrechen und dieses Projekt durchzuziehen. Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Alben noch toppen könnte. Ich konnte eigentlich nur verlieren, ich war auf einem Selbstmord-Kommando. Und was passierte? Das Album wurde super und vielleicht habe ich dort DIE Gesangsleistung meines Lebens abgeliefert. Es hat Spaß gemacht mit Tommy Hansen zu arbeiten und Erik Ravn weiß genau, was er will.
Er erinnert mich an einen bestimmten Hobbit, HAHAHAHA. "Lament For Lorien" war NICHT schwer zu singen. Der Grund, warum ich so hart daran arbeiten musste, war, dass ich auch die Harmony- und Background-Vocals einsingen musste. All das habe ich an einem Tag hingekriegt. Bands mit größeren Budgets wie z.B. Blind Guardian hätten wahrscheinlich einen Monat an dem Song rumgearbeitet. Zum neuen Album kann ich dir nicht wirklich was sagen. Ich habe Eriks Demo vor ein paar Wochen bekommen, aber ich hatte noch nicht die Zeit, es mir richtig anzuhören. Ich habe mit Astral Doors alle Hände voll zu tun.
RockTimes: Gibt es diesesmal Pläne für Live-Auftritte?
Patrik: Es wird diesesmal sehr schwierig, Live-Konzerte mit Wuthering Heights in meinen randvollen Terminkalender zu quetschen. Aber man weiß nie....Erik und die Jungs sind ein lustiger Haufen, mit denen es Spaß macht, herumzuhängen, also....
RockTimes: Okay, Zeit für ein bisschen Spaß :-)
Wer ist dein Lieblingssänger?
Patrik: Ich glaube, du kennst die Antwort, oder?
RockTimes: Dein Lieblingsgitarrist?
Patrik: Uli Jon Roth
RockTimes: Dein Lieblingsdrummer?
Patrik: Ian Paice
RockTimes: Kannst du uns ein paar deiner 'all-time'-Lieblingsalben nennen?
Patrik: "Machine Head", 'Burn", "Stormbringer" etc. von Deep Purple, "Long Live Rock'n'Roll" und "Rising" von Rainbow, dann die Black Sabbath-Alben aus der Zeit mit Ronnie James Dio.
RockTimes: Welches ist dein Lieblingsalbum von Ozzy?
Patrik: "Bark At The Moon"
RockTimes: Lieblingsalbum von Dio?
Patrik: "Holy Diver"
RockTimes: Lieblingsalbum von Black Sabbath?
Patrik: "Mob Rules"
RockTimes: Wenn wir gerade bei Black Sabbath sind. Glaubst du, dass sie nochmal zurückkommen?
Patrik: Naja, ich weiß nicht. Und um ehrlich zu sein: Es ist mir auch egal. Sie haben so viel Gutes für die Musik getan, dass sie es sich verdient haben für den Rest ihres Lebens am Swimming Pool abzuhängen und kalte Getränke zu schlürfen.
RockTimes: Zurück zu Astral Doors. Mein Favorit ist mit Abstand "Of The Son And The Father". Welches ist deiner? Welche Songs spielst du am liebsten live?
Patrik: Redest du jetzt von Songs? Ich glaube, ich habe die selben Favoriten wie du. "Of The Son And The Father" live zu bringen, ist ein so abgefahrener Spaß, dass es wohl immer ein Kernstück bei Astral Doors-Konzerten sein wird. Außerdem liebe ich es "Slay The Dragon", "Evil Is Forever" und "Time To Rock" zu spielen. Die sind wie für mich gemacht. "Black Rain" vom neuen Album wird wohl auch eine klassiche Astral Doors-Live-Nummer werden. 'That sucker smokes'!
RockTimes: Wofür steht 'EVP'?
Patrik: Für 'Electronic Voice Phenomenom'. Das ist, wenn du dich mit toten Menschen über Radiofrequenzen unterhälst. Der Song wurde von dem fantastischen Film 'White Noise" mit Michael Keaton inspiriert. Wenn du ihn noch nicht gesehen hast, dann zieh' ihn dir mal rein. Ist gruselig....
RockTimes: Was sind die 'astral doors' und wie kann ich sie erreichen?
Patrik: Ich weiß nicht, ob du davon gehört hast, dass der Geist den Körper durch die 'astral doors' verlassen kann. Im New Age und bei Spiritualisten glaubt man daran. Wenn du diese Türen finden willst, ist der beste Tipp, den ich dir geben kann der, dir unsere Musik anzuhören. Leg' einfach die CD in deinen Player und du bist dabei. Willkommen in unserer Welt.
RockTimes: Wodurch unterscheidet sich deiner Meinung nach "Evil Is Forever" von eurem Debütalbum?
Patrik: Wie schon gesagt ist es mehr 80'er Jahre orientiert als sein Vorgänger, aber es hat absolut denselben Stil. Es weist mehr Charakteristiken eines Studio-Albums auf als "Of The Son And The Father". Meiner Meinung nach ist "Evil..." ein besseres Album als "Of The Son...", aber dafür zünden die Songs von "Of The Son..." besser, wenn wir live spielen.
RockTimes: Wie würdest du euer neues Album "Astralism" im Vergleich mit "Of The Son..." und "Evil..." beschreiben?
Patrik: Die Sache mit "Astralism" ist, dass die Songs so wahnsinnig gut sind.
Der Qualitätsstandard der Songs auf "Astralism" ist einfach unglaublich. Es ist ein typisches Astral Doors-Album, das bisher Beste!
RockTimes: Hat es Spaß gemacht das Album zu schreiben und aufzunehmen?
Patrik: Es war wie ein Ritt durch die Hölle, also eigentlich wie immer. Wir sind solche Perfektionisten, dass wir an jedem winzigen Detail so lange rumarbeiten, bis wir alle sagen können: "Ja, damit kann ich bis zum Rest meines Daseins leben!" Wir haben ca. 7 Monate mit dem Schreiben und Aufnehmen in Joachims Studio verbracht. Das Abmischen fand im 'Abyss Studio' mit Peter Tägtren an den Reglern statt.
RockTimes: Hat sich die Prozedur des Songwritings und Aufnehmens in irgendeiner Weise geändert?
Patrik: Überhaupt nicht. Wir haben genauso wie auf den vorherigen Alben gearbeitet. Johan, Joachim und Martin kreieren die instrumentalen Demos, schicken sie mir zu und ich kreiere dann die Gesangslinien und schreibe die Texte. Das ist die Art und Weise, wie Astral Doors ihre Songs schreiben!
RockTimes: Mir scheint es so, als wenn euer Debüt-Album vom Sound her sowohl am meisten 'heavy', als auch am klarsten ist. Habt ihr das bewusst geändert?
Patrik: Okay, wenn du über den technischen Aspekt unserer Veröffentlichungen reden möchtest, dann bin ich nicht der richtige Ansprechpartner. Ich überlasse das anderen Leuten. Ich bin Rock 'n' Roll Sänger, kein Sound-Techniker. Wir haben alle drei Alben auf dieselbe Art und Weise aufgenommen, in Joachims Studio. Seine Vor-Abmischungen haben alle denselben Sound. Ich muss aber auch sagen, dass Peter Tägtren seinen ganz persönlichen Sound hat. Du kannst auf allen drei Alben hören, dass es Peter Tägtren-Produktionen sind. "Astralism" ist ein mehr Riff-basiertes Album, als die beiden vorherigen, aus dem Grund gehe ich mal davon aus, dass es einen raueren und gitarrenlastigeren Sound verpasst bekam. "Astralism" ist bisher unsere bei Weitem erfolgreichste Veröffentlichung und ich bin sicher, dass es uns ein paar Stufen auf der Leiter nach oben bringen wird.
RockTimes: Willst du noch ein paar letzte Worte an die Fans in Deutschland loswerden?
Patrik: Bis bald auf der Tour im Herbst. Wir werden Deutschland die besten Shows unseres Lebens bieten. Und vergesst nie: In Rock we trust!
RockTimes: Es war mir ein Vergnügen mit dir zu reden. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast!!
Unser Dank geht an Sailja von 'Locomotive Records' sowie Sandra von 'Undercover Promotion', die das Interview in die Wege geleitet haben.
RockTimes: First of all, hi! How are you? What are Astral Doors doing at the moment?
Patrik: Hello there! Well, we're not resting here up north. We're in the middle of promoting the new album; giving interviews and playing promo-gigs. Our hands are full at the moment. Our new album is on the Swedish top list and the media in Europe seem to really love it, so we're happy hard workers these days!
RockTimes: You do sound a lot like Rainbow, Black Sabbath and so on. Did this sound came to you naturally or were you seeking it intentionally?
Patrik: On the first album it was our aim to make an album in the spirit of the old heroes. We wanted to show the kids of today how hard rock really should sound like. The rest is history:
"Of The Son And The Father" is just as good as any of the old classics.
The follow up, "Evil Is Forever" came more naturally; we felt comfortable with our style and the production was sharper than on the first album. "Evil" was a step away from the '70's influences and showed more of our 80's influences. This brand new album is much more "metal" than the other two. I really don't think we sound that much Rainbow/Sabbath/Dio on this one if we just talk about the music and song writing. My vocals however are as always a true Nils Patrik Johansson-work: pure classic hard rock vocals in the same style as Coverdale and Dio.
RockTimes: People do compare Astral Doors to Rainbow, Sabbath, Dio in soundwise; is this a burden or do you take that as compliment?
Patrik: A compliment of course. We stand prepared to carry on the legacy of the best brand of hard rock to the next generation.
The truth is that media always need to compare stuff with other things to give their viewers a description of how something sounds. In our case, the closest things for them to compare us with are the legendary bands. How could that be a burden?
RockTimes: After the positive reactions of the press and the fans to your debut album "Of The Son And The Father", did you become more confident when writing songs? How do you think your material has developed? Did you try to lead it somewhere or do you just play what you feel?
Patrik: We are song writers, pure and simple. As long as we write good songs we're gonna continue doing our thing, and as long as our songs are so good, there's no idea what so ever to change our style or start to experiment with our music. The Astral Doors fans expect us to keep on doing our thing and they don't need to be afraid: Astral Doors don't give a shit about trendy crap music. Classic Hard Rock is our trademark.
RockTimes: I remember reading an interview with you in 2003. You said that you don't like Dio's new material. ...Have you heard his latest release, and if so - do you still think he should be doing something completely different now?
Patrik: Ronnie James Dio is, and has always been No.1 in my book. Records like "Holy Diver", "Mob rules" and "Rising" will be close to my heart for as long as I live. I haven't listened to his newer stuff at all, I'm to busy with my own music. I hope for his own, and for his fans sake that it rocks.
RockTimes: I saw you at the 'Wacken Open Air' 2004. The show was fantastic and you were in my top 3 bands that year, the other 2 being Dio and Saxon. You played 8 out of the 11 songs you had released here, and when you started with "Hungry People", I was immediately surprised that you didn't use your "growling" singing style at the gig. ...Is it easier to sing clean when touring?
Patrik: Thanks! Yes it was a great gig for us as I can remember. At live concerts I mix the rough singing with the clean singing much more than on the albums and to be quite honest: I think I'm even better live than on records, just because I show more sides of my voice. Sure as hell it's easier to sing clean, but it also makes it more effectual and dynamic when I do my "power thing". The mix is the best.
RockTimes: You grew up with Dio, Rainbow, Sabbath and all the other classic metal bands, obviously. ...How has your taste branched out in the past? What bands do you listen to now?
Patrik: I try to listen to more modern music, but it's kind of tough since I don't really like it. I'm always in the middle of some kind of production myself, so it's hard for me to listen to anything else. I ain't got time enough.
RockTimes: I'm a big fan of Wuthering Heights; "Far From The Madding Crowd" is one of the best albums I've ever heard. Your performance on that one is amazing; you can really tell how much hard work you've invested. I also remember Erik Ravn saying how hard you worked on singing "Lament For Lórien". ...So let's talk about that for awhile now. ...Can you tell us something about the new album?
Patrik: Yes, "Far from the madding crowd" is an amazing album. My work on that one is something special. The thing is that Erik Ravn recorded the entire album by himself at his home-studio first; performing all instruments and singing himself. It's tough to explain, but diplomatically said: with his singing the stuff sounded totally different. So the tough thing for me was to sing the songs in a way that I could live with. To be quite honest; I never thought I'd pull it off. Remember: I had recorded both Space Odyssey AND Astral Doors when it was time for me to go to Denmark and record the album. I never thought I could top them two albums. I had everything to lose. It was a suicide mission. And what happens? The Wuthering Heights album turns out great, and it might be THE performance of my life. Tommy Hansen was fun to work with and Erik is a guy who knows what he wants. Reminds me of a certain hobbit, hahaha.
"Lament for Lórien" was NOT tough to sing. The reason I had to work so hard with it, was that I had to do all the harmonies and background singing myself as well. I did all that in a day. Bands with larger budgets like Blind Guardian would probably have spent a month just for that song.
I can not really tell you anything about the new one. I got Eriks demo a couple of weeks ago, but I haven't had the time to really listen to it yet. I got my hands full with Astral Doors.
RockTimes:Are there plans for live appearances this time?
Patrik: It will be tough for me this time to squeeze in live concerts with Wuthering Heights in my busy schedule. You never know though: Erik and the boys are happy lads, fun to hang out with so……
RockTimes: Ok, time for a bit of fun ;)
Who's your favourite singer?
Patrik: I think you know the answer, right?
RockTimes: Who's your favourite guitarist?
Patrik: Uli Jon Roth
RockTimes: Your favourite drummer?
Patrik: Ian Paice
RockTimes: Could you name some of your all-time favourite albums for us?
Patrik: "Machine Head", "Burn", "Stormbringer" etc from Deep Purple "Long live rock'n'roll" and "Rising" from Rainbow The albums from the Dio-era with Black Sabbath
RockTimes: Your favourite Ozzy-album?
Patrik:"Bark At The Moon"
RockTimes: Your favourite Dio-album?
Patrik: "Holy Diver"
RockTimes: Your favourite Sabbath album?
Patrik: Mob Rules
RockTimes: Speaking of Sabbath - do you think they will return?
Patrik: Well, I don't know, and to be quite honest: I don't care either. They have done so much good for the music, so they deserve the right to spend the rest of their lives zipping on cool drinks by the pool.
RockTimes: Back to Astral Doors - my fave is "Of The Son And The Father" by far. What's yours? Which numbers do you enjoy performing most?
Patrik: Are you talking about songs here? Well, I think I got the same favourite as you have. "Of the son.." is so freaking fun to do live, so that one will always be the key stone in a live set with Astral Doors. I also love performing "Slay The Dragon", "Evil Is Forever" and "Time To Rock". They fit me as a glove. "Black Rain" from the new release will also be a classic Astral Doors live number. That sucker smokes!
RockTimes: What does "EVP" stand for?
Patrik: Electronic Voice Phenomenon. It's when you speak with dead people via radio frequencies. The song is actually inspired by the great movie White Noise with Michael Keaton. If you haven't seen it: check it out. It's creepy.
RockTimes: A basic question...what are the Astral Doors and how can I reach them?
Patrik: You may have heard that a man can leave his body through the Astral Doors? In new age and spiritualism they believe that. The best advice I can give you if you want to find the Astral Doors, is to listen to our music. Just open up the case, put the CD in the player and you're in! Welcome to our world
RockTimes: How would you say does "Evil Is Forever" differ from your debut?
Patrik: As I said before: It's more 80's-oriented than the first one, but it's absolutely in the same style. It's much more a studio production than "Of the Son and the Father". I think that "Evil" is a better album than "Of the Son", but the songs from "Of the Son" are more suitable to perform live.
RockTimes: How would you describe your new album, "Astralim", in comparison with "Of The Son And The Father" and "Evil Is Forever"?
Patrik: The thing with "Astralism" is that the songs are so freaking good. The standard of the songs on "Astralism" is incredible. It's a typical Astral Doors album. The best so far.
RockTimes: Was it fun writing and recording it?
Patrik: It was a walk through Hell as always. We are such perfectionists so we work with every little detail until we all can say; Yes, I can live with this for the rest of my life. We spent like 7 months working with the song writing and recordings in Joachim's own studio. The mixing process took place at ABYSS STUDIO with Peter Tägtgren in charge.
RockTimes: Has the writing-/recording process changed somehow?
Patrik: Not at all. We worked as on the previous albums: Johan, Joachim and Martin creates instrumental demos, send them to me and I create the vocal/melody lines and write the lyrics. That's the Astral way of writing songs.
RockTimes: It seems to me that your debut album has the clearest and heaviest sound. ...Do you agree? Did you change anything intentionally?
Patrik: Ok, when you talk about the technical aspects of our releases, I'm not the man to talk to. I leave that to other people. I'm a rock'n'roll singer, not a sound technician. We have recorded all three albums the same way: In Joachim's studio. His pre-mixes of the songs always sound exactly the same. I also must say that Peter Tägtgren has his personal sound. You can hear on all three albums that they are Peter Tägtgren productions. "Astralism" is a more riff-based album than the previous, so I guess it's natural that they gave it a rougher and more guitar based sound. "Astralism" is by far, our most successful release already and I'm sure it'll bring us one more step up the ladder.
RockTimes: ...Any final words to the fans in Germany?
Patrik: See you on tour this fall. We're gonna give Germany the best shows of our lives! And remember: In Rock We Trust!
RockTimes: It's been a pleasure. Many thanks for your time!
Thanks to Sailja from 'Locomotive Records' and Sandra from 'Undercover Promotion' for arranging this interview.


Interview mit Patrik Johansson von den Astral Doors
Christoph Segebard, 09.04.2006