Copperfield: Durch meine Musik haben sich schon sehr viele Wünsche von selbst erfüllt... mehr, als ich mir je erträumt hätte
Copperfield Immer auf der Suche nach deutschen Rockbands, fiel mir seit Anfang des Jahres im Internet die Regensburger Band 3 Dayz Whizkey auf. Die Clips, die ich mir dort ansah, und ihr neuestes Werk "Steam", das mich komplett überzeugte, sowie zahlreiche positive Feedbacks einiger meiner Journalistenkollegen, ließen in mir den Entschluss reifen, den Gitarristen und Songwriter der '3 Whiskeys', Tilo George Copperfield, um ein Interview zu bitten.

Dabei lernte ich einen Musiker kennen, der nicht nur außerordentlich humorvoll ist, sondern seine Antworten so gibt, wie die Musik der süddeutschen Band ist - authentisch!

Fotos: Sylvia Sivi


Interview vom 25.11.2014


Mike Kempf
Rocktimes: Hallo, Tilo. Schön dass Du Dir die Zeit nimmst, um unserem Magazin für ein Interview zur Verfügung zu stehen. Sag mal, hast Du mit Deiner Band drei Tage hintereinander Whiskey genascht und ist währenddessen Euer Bandname entstanden?
Tilo George Copperfield: Unser Bandname ist in der Tat sehr schnell durchschaut. Tatsächlich entstand der Name nach einer gemeinsamen Tour durch ein paar Kneipen in Regensburg, sozusagen aus einer Whiskeylaune heraus. Die Musik, von der wir begeistert sind - also Blues, Rock and Roll und Americana im Allgemeinen - wurde von diesem Getränk durchaus maßgeblich geprägt. Und wir sagen bei einem guten Tropfen in der Regel auch nicht »nein«. Die 'z' anstelle des 's' in unserem Bandnamen sind einerseits einer unserer Lieblingsbands, ZZ Top, geschuldet und andererseits wollten wir ein bisschen was Schräges haben, wie bei Lynyrd Skynryd. Drei Alben später sehen wir nun sogar unseren Namen immer öfter korrekt ausgeschrieben. Die Presse und so mancher Veranstalter hatten da am Anfang ja schon Probleme damit (schmunzelt).
Rocktimes: Ähm, zugegebenermaßen habe ich bei meiner Steam-Rezension anfänglich auch immer 'Days' geschrieben (lache). Stammt Ihr eigentlich alle aus Regensburg? Beziehungsweise, wie habt Ihr Euch kennengelernt? Und ab wann wusstet Ihr, mal abgesehen von der Entstehung Eures Bandnamens, jetzt geht's richtig los?
Tilo: Also, der Reihe nach: Von uns stammt eigentlich keiner direkt aus Regensburg. Wir kommen alle aus Landkreisen rund um diese wunderschöne Stadt und als wir aufgewachsen sind, war die Stadt für uns wahrscheinlich so weit weg, wie wir das heute von Australien empfinden. Da wir alle aber aus derselben Gegend kommen, kannten und schätzten wir uns schon eine ganze Weile. Nur Sänger Myles war - jedenfalls für Tony, Chris und mich - bis vor zwei Jahren ein komplett unbeschriebenes Blatt. Als wir damals im Regensburger Hofbräuhaus saßen und uns den Kopf darüber zerbrachen, wen wir denn als festen Sänger an Bord holen sollten, meinte Brad plötzlich, er kenne da jemanden, der mal bei ihm Gitarrenstunden genommen hat. Außerdem sagte er wohl sowas wie: »Der kann besser singen, als Gitarre spielen«. Da wir an dem Abend nichts besseres vor hatten und wussten, dass Myles an dem Tag einen Solo-Gig im Irish Harp hatte, haben wir uns auf den Weg gemacht. Ein paar Jamsessions und einige Guinness später hatten wir Myles davon überzeugt, bei 3 Dayz einzusteigen. Dann ging's auch gleich richtig los. Ich hatte etliche Songs auf Lager, die wir so schnell wie möglich auf Platte pressen wollten. Black Water hat uns gezeigt, dass die Band in dieser Konstellation einmalig ist und live haben wir eine Energie entwickelt, die ich uns selbst nicht zugetraut hatte.
3 Dayz Whizkey Rocktimes: Also war Myles für Euch ein wahrer Glücksgriff. Zumindest empfinde ich ihn aufgrund seiner Textvorträge von "Steam" richtig gut. Pflegt er seine Stimme, so wie es sich für einen 'Dayz Whizkey'er gehört, mit reichlich Whiskey (lache)? Apropos, Songs: Du hast bei "Steam" alle Songs selbst entworfen. Wie muss ich mir Deine Gehirnwindungen vorstellen, wie entsteht bei Dir ein Song? Muss erst der Text herhalten, ein Riff oder eine Melodie? Und, geht Dein Entwurf durch die Zensur aller Bandmitglieder?
Tilo: Ich schätze ja an Myles besonders, dass seine Stimme sehr variabel ist. Das heißt, er beherrscht nicht nur die 'Whiskey-Lagen', sondern kann auch in den klassischen Rock-Höhen mitsingen. Aber dass er Whiskey trinkt, steht außer Frage. Er ist einfach ein toller Typ und passt auch zu uns anderen Charakteren, die sich geschworen haben, füreinander durch dick und dünn zu gehen. Zum Songwriting kann ich nur sagen, dass ich in der Regel keinen Einfluss auf die Muse habe. Wenn sie bei mir einschlägt, weiß ich aber genau, dass ich sofort zuschlagen muss. Da lasse ich dann alles liegen und stehen und bringe die Idee zu Ende. Dabei kann das Ganze sowohl mit einer Textzeile, einer Melodie oder einem Riff beginnen. Das kann manchmal sehr anstrengend sein, manchmal fließt es einfach durch einen durch. Das ist irgendwie sehr übernatürlich und ich will es eigentlich gar nicht richtig verstehen, wenn Du weißt, was ich meine. Ich arbeite die Songs immer soweit aus, dass ich sie dem Rest der Band mit einer Akustikgitarre vortragen kann. Bei den guten Songs weiß sofort jeder, was er dazu beitragen kann. Bei den schlechten kann sich das eine Weile hinziehen. Und oft schon hat sich herausgestellt, dass wir die Sachen, an denen wir ewig rumschrauben mussten, bis wir sie zum Klingen brachten, schließlich dann doch wieder verwerfen mussten. Aber insgesamt ist es mir persönlich sehr wichtig, dass jeder in der Band hier einen Einfluss hat und hinter den Songs steht. Dementsprechend fordere ich auch Kritik ein.
Rocktimes: In welcher Zeitspanne ist 'Steam' entstanden? Wieviele Proben waren nötig, um letztlich ins Studio zu gehen und das Album einzuspielen?
Tilo: Der gesamte Entstehungsprozess von "Steam" hat sich über ungefähr ein Dreivierteljahr hingezogen. Also, vom Songwriting angefangen bis zur Vorproduktion, den Arrangements und dann schließlich den Aufnahmen im Captain's Cabin, unserem Studio. Da wir das Album live eingespielt haben, hat der letzte Part eher am wenigsten Zeit in Anspruch genommen. Wir haben also im Vorfeld schon ganz genau gewusst, wie die Songs klingen müssen und wer welchen Part spielt, um das Ganze 'rund' zu machen. Dabei proben wir nicht im klassischen Sinn; wir haben auch schon erlebt, dass man manche Songs 'zu Tode geprobt hat' und da wir ein möglichst frisches Ergebnis auf Platte bannen wollten, hat sich jeder selbst seine Parts draufgeschafft und in den Arrangement-Sessions war dann jeder voll bei der Sache.
Rocktimes: Ist durch das gemeinsame Einspielen der Band im Studio - so wie ich es empfunden habe - quasi ein Live-Charakter entstanden? Welches Equipment habt Ihr dabei benutzt und auf welche Art von Sound legt Ihr besonders viel wert?
Tilo: Da hast Du richtig gehört, Mike. Sinn der ganzen Vorgehensweise war es, dieses Live-Gefühl auch im Studio zu erzeugen und zu transportieren. Wir haben bei unseren zahlreichen Konzerten gemerkt, dass wir bestimmte Sachen auf der Bühne einfach ganz anders machen als im Studio. Zum Beispiel haben wir eine ganz eigene 'Time'. So schräg sich das anhört, aber wir sind gemeinsam in 'Time', spüren den Takt aber ein bisschen anders als das andere Bands machen oder uns ein Clicktrack vorgibt. Das ist auch ein Effekt, den man bei vielen klassischen Rockbands merkt, wenn man sie mal auf der Bühne erlebt. Irgendwie ist eine Band ein 'Organ', wie es Big Tony immer beschreibt. Und dieses 'Organ' funktioniert nach ganz eigenen Regeln und lebt dadurch. Uns war es deshalb auch wichtig, gemeinsam in einem Raum aufzunehmen, die Kopfhörer wegzulassen (die haben wir ja auf der Bühne auch nicht auf) und Sichtkontakt zu haben. Wir standen im Aufnahmeraum exakt so da, wie wir auf der Bühne stehen und die Gitarren waren auch so angeordnet. Links hörst Du mich und Brad kommt aus der rechten Lautsprecherseite. Beim Equipment haben wir auf unsere bewährten Gibsons, Fenders und Vintage-Amps gesetzt. Nach dem Motto: was gut aussieht, klingt auch gut (lacht). Brad the Snake hat eine tolle Sammlung alter Mikrophone, die wir für die Aufnahmen verwendet haben. Unser Pult klingt warm und 'vintagemäßig'. Genau so war unsere Vorstellung von der Platte: bloß nichts überproduzieren. Die Instrumente sollten möglichst ihren natürlichen Klang behalten. Anders hat das AC/DC in den Seventies auch nicht gemacht. Also, wer mal wieder ein Schlagzeug hören möchte, so wie es sich tatsächlich anhört, sollte unser Album mal ausgiebig checken.
3 Dayz Whizkey Rocktimes: Okay, nun weiß ich, warum mir Euer neues Scheibchen so gut gefällt, denn ich liebe AC/DC sehr, vor allem aus der Zeit mit Bon Scott. Ich nehme mal an, dass Ihr auch lieber live vor Publikum musiziert, als im Studio, oder? Wie sieht es eigentlich mit Auftritten aus? Kann man Euch von heute auf morgen buchen oder geht Ihr alle noch einer 'geregelten Arbeit' nach und müsst Eure Termine mit Euren Arbeitgebern absprechen?
Tilo: Oh ja, AC/DC! Wir sind alle mit dieser Musik groß geworden und wir lieben sie ebenfalls! Wir stehen eigentlich auf beides - die Studioarbeit ist sehr kreativ und wir schaffen was Neues. Das macht uns viel Spaß und wir sind sehr frei in dem was wir tun. Keine Plattenfirma sagt uns, welche Songs wir schreiben müssen und wir haben somit totale kreative Kontrolle. Live ist es dann eine unheimlich tolle Erfahrung, wenn die Songs beim Publikum auf positive Resonanz stoßen. Wenn Leute unsere Texte mitsingen, uns supporten und uns von Konzert zu Konzert nachreisen... eine schönere Bestätigung für unsere Arbeit gibt es nicht. Dafür sind wir auch unheimlich dankbar und wissen, dass bei jedem einzelnen Besucher sehr zu schätzen, warum wir uns dann auch dementsprechend den Arsch auf der Bühne aufreißen. Alle können leider noch nicht von der Musik leben, aber mittlerweile sind wir so gut organisiert, dass wir unsere beiden Fulltimejobs gut unter einen Hut bringen können. Irgendwie ist das wichtig, weil wir damit auch Musik machen, die eine gewisse Bodenhaftung hat und den Blues, von dem wir singen, erleben wir ebenfalls immer wieder.
Rocktimes: Das sind, so finde ich, gute Ansichten. Ansichten die Euch sicherlich nicht zum Abheben animieren. Tilo, wie viele Gitarren sind in Deinem Besitz? Hast Du eine Lieblingsklampfe und meinst Du, dass diese so eine Art Eigenleben besitzt? Sprichst Du eventuell auch mit ihr, so, als wäre es eine enge Verwandte?
Tilo: Also, ehrlich gesagt habe ich auf jeden Fall mehr als zehn Klampfen bei mir rumliegen. Ich bin aber nicht so ein 'Gitarre&Bass-Technik-Expertentalk'-Mensch und rede, wenn es um Gitarren geht, lieber über die Leidenschaft und das tolle Gefühl, wenn man einen lauten fetten Powerchord mit einer E-Gitarre raushaut. Meine Lieblings- und Hauptgitarre ist eine Les Paul Standard, die Anfang der 90er Jahre gebaut wurde und die ich gebraucht erstanden habe. Eigentlich nichts Besonderes, aber irgendwie ist das genau meine 'magische Begleiterin' mit der ich 90 Prozent aller Sachen im Studio einspiele. Auf "Steam" habe ich außerdem noch eine wunderschöne, weinrote 70er Les Paul Deluxe und eine Telecaster verwendet. Eine Gitarre muss sich einfach gut anfühlen und zu Dir sprechen. Wenn sie Dir dann auch noch ein paar Songs schenkt, umso besser. Ich spreche also nicht mit ihr, sie spricht in der Regel eher mit mir. Frauen die man liebt, sollte man auch besser das letzte Wort lassen. (lächelt)
Rocktimes: Also hat Deine Frau bei Dir immer das letzte Wort (lache)? Apropos letztes Wort: Das, so scheint mir, ist bei Euch noch längst nicht gesprochen. Wie sieht Eure Planung fürs kommende Jahr aus? Gibt es aus Eurer Fangemeinde Wünsche, die an Euch herangetragen wurden?
Tilo: (lacht) Bei uns wissen die Ladys schon, wie sie uns anpacken müssen. Allerdings haben sie es mit uns auch nicht leicht und müssen schon einiges mitmachen. Wir gehen nächstes Jahr ab Ende Januar erst mal wieder auf Tour zum neuen Album. Dabei werden wir neben Augsburg, Bremen, Hamburg, Berlin oder Köln noch in vielen weiteren Städten spielen und eventuell die eine oder andere Show mitschneiden. Uns schwebt nach drei Studioalben jetzt mal ein Live-Album vor. Aber das ist noch nicht spruchreif und wir schauen mal, was die Zeit so mit sich bringt. Die Ideen gehen uns auf jeden Fall nicht aus, das ist sicher. Unsere Fans mögen uns vor allem live sehen und wir versuchen deshalb, unseren Radius immer mehr auszuweiten, so gut es geht. Wir werden nächstes Jahr auf jeden Fall sehr viele Meilen 'On the Road' sein.
Rocktimes: Das trifft sich gut. Erst habe ich Euer "Steam"-Album in die Mangel genommen, nun habe ich Dich zum Inti geladen und folglich müsste 2015 ein Konzertbericht dran sein. Tilo, ich melde mich schon mal plus einen Fotografen an. Falls es klappt, kann es sein, dass ich mir dann von Euch als Zugabe "Highway To Hell" wünsche (lache)
Tilo: Mike, Du bist herzlich eingeladen. Die Sonderzugaben hängen immer von der Menge an Whiskey ab, die für die Band dabei rausspringt. Aber wir freuen uns schon drauf und auf ein paar gemeinsame Bierchen nach der Show!
3 Dayz Whizkey Rocktimes: Die Einladung nehme ich natürlich dankend an und gegen ein paar Pilsetten nach dem Konzert spricht aus meiner Sicht nichts. Tilo, gab oder gibt es in Deinem Musikerleben eine Person, die Dich - rein musikalisch betrachtet - maßgeblich beeinflusst hat? Und bei der Gelegenheit, was war für Euch in Eurer noch jungen Karriere ein absolutes Highlight?
Tilo: Highlights gab es vor allem in den letzten beiden Jahren viele auf unseren Touren. Wir konnten mit Helden unserer Jugend, wie Saxon, Michael Schenker oder Pat Travers, die Bühne teilen und haben großartige Musiker kennengelernt, wie Michael Vdelli, Henrik Freischlader oder auch Alan Nimmo von King King. Sie alle haben dazu beigetragen, dass wir uns aus meiner Sicht enorm weiter entwickelt haben. Nicht nur musikalisch, sondern auch auf einer persönlichen Ebene. Meine musikalischen Helden erstrecken sich von Tom Petty über John Fogerty oder Billy Gibbons hin bis zu Tom Petty And The Heartbreakers. Ich stehe auf gute, bluesbasierte Rockmusik mit 'Hooks' und schönen Gitarren genauso wie auf Heavy Metal oder Country. Heutzutage hat man ja Zugang zu allen möglichen Genres, wohingegen meine Jugend doch sehr stark von der Plattensammlung meines Vaters bestimmt war. Die war sehr Stones-, Beatles-, und 60/70er-Jahre-lastig. Zeitlose Musik, die man sich auch heute noch gut anhören kann, mit vielen potentiellen 'Helden'.
Rocktimes: Tilo, wenn Du die Wahl hättest - mal Deine Band ausgenommen - Dir eine Kapelle zusammenzustellen, wie würde das Line-up aussehen? Ich fang mal an: Gitarre: Tilo Georg Copperfield.... (schmunzel)
Tilo: Na, dann mach ich weiter mit Big Tony am Bass, Little Chris am Schlagzeug, Brad the Snake an der Gitarre und Myles Tyler am Gesang. Die Jungs sind einfach gut und wer schon mal in verschiedenen Bands gespielt hat, weiß, dass es neben den musikalischen Fähigkeiten vor allem um die Charaktere geht, die eine Band ausmachen. Und wir hatten da ziemliches Glück. Wir sehen 3 Dayz Whizkey als unsere musikalische Heimat und gehen auch gerne zusammen einen trinken... was gibt's denn Schöneres?!
Rocktimes: Mensch, Tilo. Du bist echt 'ne harte Nuss und hast soeben den Teil meiner Frage - 'mal Deine Band ausgenommen' - einfach ignoriert (lache). Okay, Themawechsel: Wie beurteilst Du die Entwicklung des Musikgeschäfts? Ich denke, es ist nicht einfach sich über Wasser zu halten, mit den ganzen Kram von illegalen Downloads, dem Brennen von Tonträgern oder das Aushandeln von Gagen bei Live-Auftritten.
Tilo: Na ja, das Musikgeschäft war schon immer hart. Langfristig werden nur die Bands und Musiker eine Chance haben, die auch live voll überzeugen können und ihr Ding konsequent durchziehen. Wir spielen nicht, weil wir irgendwann Millionäre werden wollen, sondern weil wir es brauchen und ohne diese Leidenschaft nicht leben könnten. Aber ich finde auch, dass wir für unsere harte Arbeit eine faire Gage verdienen und diejenigen, die unsere Musik schätzen, sehen das genauso. Wir können ein bestimmtes Qualitätslevel einfach nicht für lau liefern. Wir schreiben eigene Songs, machen uns viele Gedanken über unsere Musik und die Show und wollen, dass die Zuschauer mit einem einmaligen Erlebnis nach Hause gehen. Und falls sich jemand die Frage stellt, wie er uns denn am besten unterstützen kann, dann kann ich nur sagen: Kauft unsere CDs, geht auf unsere Konzerte, nehmt ein Shirt mit und bucht uns für Shows... that's it! In der Aufzählung hat logischerweise gefehlt: 'brennt euch unser Album schwarz'... weil das bringt uns erstmal nichts, auch wenn es nett gemeint ist.
Rocktimes: Wenn Dir irgendwann 'ne gute Fee drei Wünsche erfüllen könnte, welche wären es?
Tilo: Kein Hunger in der Welt, eine Zeitmaschine (mit der ich mir dann in den 70er haufenweise coole Konzerte anschauen würde) und... ein Kasten Bier, der niemals leer wird (lacht). Ansonsten haben sich durch meine Musik schon sehr viele Wünsche von selbst erfüllt... mehr, als ich mir erträumt hätte.
Rocktimes: So Tilo, vielen Dank für die Einblicke bei den 3 Dayz Whizkeys. Und so wie ich es immer mit meinen Interviewpartnern halte, gehört Dir das letzte Wort.
Tilo: Ich bedanke mich ebenfalls für das Interview. Hat mir sehr viel Spaß gemacht! Ich freue mich viele von euch da draußen auf unseren Konzerten zu sehen. Holt euch ab 12. Dezember unser neues Album "Steam" und dreht es laut auf... dafür haben wir's gemacht!
Externe Links: